Wenn ich schon nicht dazu komme, meine Rezis zu schreiben, hier mal wieder ein paar nette Kundenfragen der letzten Tage:
Ein älterer Herr: „Ich soll für meine Enkelin ein Buch mitbringen. Das heißt Zum Abendbrot.“
Die Enkelin meinte natürlich den dritten Teil der „Bis(s)“-Reihe von Frau Meyer „Bis(s) zum Abendrot“.
Ein junger Mann: „Ich hätte gern einen Roman von dem kürzlich verstorbenen Autor John Update.“
Wenn sich John Updike da mal nicht um Grabe umgedreht hat…
Der Knaller war nun Donnerstag eine Frau um die 30…
Kundin: „Ich suche einen Krimi von einem Heiner. Ich glaube, das heißt Todesfluch.“
Ich schaue im Computer nach „Todesfluch“ und bekomme zwei Autoren, aber keiner der beiden heißt Heiner.
Ich: „Heiner mit E I?“
Kundin: „Ja.“
Nun gab es einige Heiner, aber keiner mit Todesflüchen oder sonstigen spannenden Titeln.
Die Frau sah sich überlegend um und griff plötzlich nach einem Buch: „Hier ist ja eins von ihm!“
…. Und zeigt mir „Die Stunde des Todes“ von Paul Cleave.
Ich sehe sie fragend an. Sie zeigt mit dem Finger auf das Heyne-Logo in der Ecke…
Ich: „Das ist der Verlag.“
Sie: „Oh.“
Ich rufe noch mal die Todesflüche im Rechner auf und siehe da: „Todesfluch“ von J. R. Ward erscheint im Mai beim Heyne-Verlag.