Archiv für die Kategorie ‘Verfilmungen’

Am 15. November erscheint eine neue Kurzgeschichtensammlung von Stephen King: „Zwischen Nacht und Dunkel
Vier Novellen auf 528 Seiten.

Seit einiger Zeit gibt es auch wieder Neuigkeiten über eine Verfilmung seiner Turm-Saga: Jetzt will sich Ron Howard der Herausforderung stellen. Nicht gerade mein Lieblingskandidat, aber warten wir es mal ab. Es soll drei Kinofilme (ähnlich aufwendig wie die „Herr der Ringe“-Filme) und eine TV-Serie geben. Mehr Informationen gibt es hier zu lesen.

Auch Kings Sohn Joe Hill war fleissig, denn am 4. Oktober erscheint sein neuer Roman „Teufelszeug„. Darin wird es um einen Mann gehen, dem nach einer durchzechten Nacht Teufelshörner wachsen.

Und nun Neues zu einem alten Roman:

Vor ein paar Tagen ist eine neue und erweiterte Übersetzung von „On The Road“ („Unterwegs„) von Jack Kerouac erschienen. Ich habe sie hier schon zu liegen und bin gespannt. Ich hoffe, es wurde nicht auf Teufelkommraus umformuliert, damit man auch ja die Überarbeitung bemerkt. Allein schon das Zitat auf dem Klappentext gefällt mir weniger als das bisher bekannte:

Alte Übersetzung:
Denn die einzig wirklichen Menschen sind für mich die Verrückten, die verrückt danach sind zu leben, verrückt danach zu sprechen, verrückt danach, erlöst zu werden, und nach allem gleichzeitig gieren – jene, die niemals gähnen oder etwas Alltägliches sagen, sondern brennen, brennen, brennen wie phantastisch gelbe Wunderkerzen.“

Neue Übersetzung:
Die einzigen Menschen, die mich interessieren, sind die Verrückten, die verrückt leben, verrückt reden und alles auf einmal wollen, die nie gähnen oder Phrasen dreschen, sondern wie römische Lichter die ganze Nacht lang brennen, brennen, brennen.“

Es mag die Gewohnheit sein, aber mir gefällt die alte Übersetzung  deutlich besser. Sie hat einfach mehr Melodie, was für ihn beim Schreiben eine wichtige Bedeutung hatte.

Alle paar Jahre gibt es auch hier Gerüchte über eine Verfilmung. Francis Ford Coppola hatte sich ja bereits in den 70er Jahren die Rechte gesichert. Im Sommer gab es nun diese Meldung und letzten Monat diese. Klingt schon interessant, auch die Wahl der Schauspieler.

Kommen wir nun zu lesenswerten Jugendbüchern, die auch für Erwachsene geeignet sind:

Allen voran natürlich „Gregs Tagebücher“ von Jeff Kinney, von denen ich nach dem großartigen ersten Teil („Von Idioten umzingelt!„), auch den zweiten („Gibt’s Probleme?„), den dritten („Jetzt reicht’s!„) und den vierten („Ich war’s nicht!„) verschlungen habe. Einfach _________________ !!!!! (<- Bitte hier eigene Lieblingssuperlativen einfügen, ich kann mich für keine entscheiden 😉 )
Ich wage mal zu behaupten, dass jeder Mensch, der seinen 10. Geburtstag hinter sich und etwas Humor hat, diese Mischung aus Comic und Roman genauso gern verschlingen wird! Und DAS Wundermittel, um lesefaule Jungs in Leseratten zu verwandeln, wie ich schon mehrfach erfahren habe!
Übrigens wurde der erste Roman verfilmt und kommt im August auch in die deutschen Kinos. Hier schon mal der Trailer:

Greg bei YouTube

Im September erscheint der zweite Teil der „Flavia de Luce“-Reihe mit dem Titel „Mord ist kein Kinderspiel„. Ich hab es bereis gelesen und kann verraten: Wieder eine grandiose literarische Perle!
Etwas düsterer, aber ebenfalls schön schwarzhumorig ist der „Mitternachtszirkus“ von Darren Shan. Die Buchreihe gibt es schon ziemlich lange, aber als letztes Jahr der erste Film im Kino kam (denn ich noch immer nicht gesehen habe), erschien dieser Band mit den ersten drei Teilen (insgesamt sind es zwölf). Eine interessante und unterhaltsame Reihe über einen normalen Jungen, der zum Halbvampir wird und sich dem Mitternachtszirkus „Cirque du Freak“ anschließt. Spannend!
Auch in den „Chroniken der Weltensucher: Die Stadt der Regenfresser“ von Thomas Thiemeyer (sein erster Jugendroman, für den er auch das wunderbare Coverbild gezeichnet hat) verändert eine winzigkleine Entscheidung das Leben eines normalen Jungen. Hier ist es ein Straßenjunge in Berlin im Jahre 1893, der einen Forscher namens Humboldt zu bestehlen versucht. Dieser macht ihm dann überraschend das Angebot, mit ihm auf  eine Forschungsreise zu gehen. Begleitet von seiner Nichte, der Haushälterin und einem Kiwi. Ein in jeder Hinsicht phantastischer und spannender Jugendroman, der an Jules Verne erinnert und sehr flüssig geschrieben ist! Der Roman ist in sich abgeschlossen, aber im Juni ist bereits der zweite Teil erschienen, diesmal ist „Der Palast des Poseidon“ das Ziel.
Ein bisschen Weltuntergang gefällig? In „Die Welt, wie wir sie kannten“ von Susan Beth Pfeffer wird die Sonne von Asteroiden getroffen und dadurch etwas aus der Bahn geworfen. Das hat natürlich verherrende Auswirkungen auf die ganze Welt. Wir lesen das Tagebuch von Miranda (ich glaube, sie ist 16 Jahre alt) und begleiten sie, ihre Mutter und ihre beiden Brüder ein Jahr lang ab der Katastrophe. Erschreckend realistisch!
Weniger dramatisch und weniger realitisch, aber genauso spannend und gelungen geht es mit „Die geheime Sammlung“ von Polly Shulman weiter. Die 15jährige Elisabeth ergattert einen Nebenjob im New Yorker Repositorium der verleihbaren Schätze. Und da gibt es nicht nur „normale“ Schätze, nein, dort gibt es zum Beispiel auch die Wundergegenstände aus den Märchen der Gebrüder Grimm. Doch dann stellt sich heraus, dass einige der zauberhaften Gegenstände gegen wertlose ausgetauscht wurden und Angestellte verschwinden spurlos… Eine spannende, moderne und dennoch märchenhafte Geschichte, ganz große Klasse!
In „Numbers: Den Tod im Blick“ von Rachel Ward geht es um die 15jährige Jem, die eine sehr bittere Gabe hat: Blickt sie einem Menschen ins Gesicht, kann sie dort sein Todesdatum lesen. Die Außenseiterin freundet sich mit Spinne an, einem Jungen, dessen Zeit bald abgelaufen ist. Bei einem Rummelplatzbesuch sieht sie, dass alle Menschen dort noch am selben Tag sterben werden. Als Spinne und sie daraufhin flüchten und prompt eine Bombe hochgeht, werden sie natürlich verdächtigt und verfolgt. Ein spannender und trauriger Roman, denn der Tod ist eben das zentrale Thema. Und, das sollte man erwähnen, der Stil ist in reiner Jugendsprache gehalten. Also recht locker formuliert und mit vielen Ausdrücken gespickt, was manchmal etwas nerven kann.
Sehr viel schwächer ist allerdings „Wake – Ich weiß, was du letzte Nacht geträumt hast“ von Lisa McMann – ich erwähne ihn hier eigentlich nur, weil ich ihn ausgelesen habe. Wie der Titel schon erahnen läßt: Jamie kann die Träume von anderen Menschen sehen, wenn sie sich dabei in ihrer Nähe befinden. Also ist sie selbst im Klassenzimmer nicht sicher. Und dann ist da Carl, der brutale Träume hat, aber sonst sehr nett ist. Die Geschichte, die daraus gestrickt wurde, hat mich jetzt nicht von den Socken gehaun. Viele wichtige Figuren wurden nur etwas farblos skizziert und auch die Hauptfigur blieb blass und unsympathisch. Muss man nicht gelesen haben.
Erebos“ von Ursula Poznanski hingegen sollte man auf jeden Fall lesen!!! Ein unglaublich spannender und intelligenter Roman über ein Computerspiel, den ich an einem Nachmittag regelrecht gefressen habe: In der Schule von Nick macht ein geheimnisvolles Computerspiel die Runde. Jeder, der es hat, darf nichts darüber verraten und sich mit niemanden darüber unterhalten. Die ersten Schüler schwänzen die Schule, nur um weiterzuspielen. Dann bekommt auch Nick die „Erebos“-CD und beginnt zu spielen… und das Spiel kennt bereits seinen Namen… Wie schon erwähnt: Ich bin restlos begeistert! Für jeden Menschen ab 12 Jahren, der sich auch nur ein bisschen für Computer, moderne Technik und virtuelle Welten interessiert und mal wieder ein richtig spannendes Buch lesen will!
Auch in „Little Brother“ von Cory Doctorow geht es um Computer und Technik. Aber auch, wie der Name schon verrät, um Überwachung. Ebenfalls ein wirklich gutes und spannendes Buch, aber auch ein wichtiges Buch, denn manches klingt schon erschreckend real. Der 17jährige Marcus und seine Freunde sind zur falschen Zeit am falschen Ort: Als die Oakland Bay Bridge in San Francisco von Terroristen gesprengt wird, werden sie in der Nähe festgenommen und mehrere Tage verhört. Bis auf einen Freund kommen sie wieder frei. Allerdings hat sich die ganze Stadt aus Angst vor weiteren Anschlägen in einen Überwachungsstaat verwandelt. Nick und viele andere Jugendliche wollen das nicht einfach so hinnehmen. Sehr spannend und sehr aufschlussreich! Ebenfalls eine interessante Lektüre für Menschen ab 12!

Dieses war der dritte Steich, doch der vierte folgt sogleich!

Verblendung in Deutschland

Veröffentlicht: 2. August 2009 in Krimi/Thriller, Verfilmungen, Vormerken

Wenn man der Kino-Zeit Glauben schenken darf, startet die langersehnte Verfilmung von Larssons „Verblendung“ am 01.10.09 in den deutschen Kinos. Wird ja auch Zeit!

Laut Filmstarts.de sind nun auch Quentin Tarantino und Brad Pitt an den Rechten für Stieg Larssons Millenium-Trilogie („Verblendung“, „Verdammnis“ und „Vergebung“) interessiert. Mehr dazu hier.

Die schwedische Version von „Verblendung“ ist dort bereits in den Kinos zu sehen.

In Schweden läuft der erste Teil bereits im Kino, wann es in Deutschland soweit ist, habe ich leider noch nicht herausgefunden.

Aber hier schon mal der Trailer (Originalton):

Verblendung auf YouTube

Und erste Meinungen von zwei deutschsprachigen Bloggern, die ihn schon gesehen haben: Nr. 1 und Nr. 2

Alles sehr vielversprechend!

Laut Filmstarts.de wird Stephen Kings Turm-Saga nun endlich verfilmt. Regisseur J.J. Abrams und „Lost„-Produzent Damon Lindelof planen sieben Kinofilme. Allerdings geht es erst los, wenn „Lost“ beendet ist, was im nächsten Sommer der Fall sein soll.

Das könnte ganz große Klasse werden, aber auch das Gegenteil… Die meisten King-Verfilmungen sind ja in dem einen oder anderem Extrem einzuordnen. Interessant wird es, wenn der Cast bekannt wird. Clint Eastwood, den King beim Schreiben als Roland im Kopf hatte, ist wohl etwas zu alt. Und wird King sich selbst spielen?

Übrigens ist jetzt der zweite Teil der Graphic-Novel-Reihe bei Heyne erschienen: „Der lange Heimweg

YouTube

Die Informanten

Veröffentlicht: 17. Januar 2009 in Verfilmungen, Vormerken

Irgendwo hatte ich schon mal vorgewarnt, dass der Bret Easton Ellis Roman „Die Informanten“ (zur Zeit sind sämtliche Ausgaben vergriffen, aber pünktlich zum Film gibt es eine Neuauflage) verfilmt wird. Es ist vollbracht: Am 10. April läuft er in den USA an und wird bei uns wohl im Sommer in den Kinos flimmern.